Friedek zieht in die nächste Instanz

eingestellt am 22.07.2008

Friedek zieht in die nächste Instanz

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt unter faz-net.de über die Verfahren von Charles Friedek gegen den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) vor dem Deutschen Sportschiedsgericht und gegen den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) vor staatlichen Gerichten:

„DOSB lehnt Nominierung ab –

Friedek zieht in die nächste Instanz


Charles Friedek hatte auf den Rechtsweg gesetzt, um noch ins deutsche Olympiaaufgebot zu gelangen. Doch das Landgericht Frankfurt hat eine Einstweilige Verfügung gegen die Nicht-Nominierung durch den Deutschen Olympischen Sportbund abgelehnt. Der Dreispringer will weiter klagen. […]

Friedek hatte am Samstag per Einstweiliger Verfügung vor dem Deutschen Sportschiedsgericht in Köln erwirkt, dass er vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) nachträglich noch für Peking vorgeschlagen worden war.

Doch der DOSB, der seine Entscheidung erst am Mittwoch bekannt geben will, nahm die Nominierung zumindest bislang nicht vor. Das Schiedsgerichtsurteil war für ihn nicht bindend. „Das ist ein Riesenskandal und ein Schlag ins Gesicht für die deutsche Sport-Schiedsgerichtsbarkeit“, meinte Lehner.

Der DLV-Präsident will mündliche Verhandlung


Erst im Januar hatte das Sport-Schiedsgericht bei der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit (DIS) seine Arbeit aufgenommen. Es war vom DOSB mitinitiiert worden. Sport-Schiedsrichter Marius Breucker hatte in seiner Begründung festgestellt, dass Friedek laut DLV-Nominierungsrichtlinien die doppelt geforderte Olympianorm von 17,00 bei einem Wettkampf am 25. Juni im niederrheinischen Wesel mit Sprüngen auf 17,04 und 17,00 zweimal erreichte.“


Quelle: www.faz-net.de



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