Sportrecht


Ein langjähriger Schwerpunkt unserer Kanzlei ist das Sportrecht. Zu unseren Mandanten zählen große und kleine, bekannte und weniger bekannte Verbände, Vereine, Kapitalgesellschaften, Trainer, Manager, Sponsoren, Medien und Sportler ebenso wie internationale Sportorganisationen, etwa die Welt Anti-Doping Agentur (WADA).

Auf Wunsch gestalten oder optimieren wir die auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittenen Verträge oder Satzungen, beraten Sie je nach Bedarf punktuell oder umfassend und vertreten Sie in Verhandlungen und vor Gericht. Die Freude am Sport ist zusätzliche Motivation in der täglichen Arbeit, darf aber nicht den kühlen Blick auf die oftmals komplexen rechtlichen Probleme verstellen. Begeisterung allein kann eine professionelle juristische Herangehensweise nicht ersetzen.

Schwerpunkte unserer sportrechtlichen Tätigkeit

  • Verbands- und Vereinsrecht, insbesondere Satzungsrecht, Nebenordnungen, Athletenvereinbarungen
  • Sportarbeitsrecht, insbesondere Arbeitsverträge, Kündigungsschutz, Aufhebungsverträge
  • Sporthaftungsrecht, insbesondere Vereins- und Organhaftung, Haftung von Gesellschaftern, Veranstaltern und Sponsoren, Haftungsbegrenzungsmöglichkeiten
  • Lizenzverfahren
  • Transferrecht, Transfervereinbarungen, Vermittlerverträge, Ausbildungsentschädigungen
  • Schiedsverfahren, insbesondere Verfahren vor den Sportgerichten
  • Dopingverfahren
  • Medien- und Vermarktungsrecht
  • Ausländerrecht, insbesondere Verbandsregelungen, Aufenthaltsrecht, sozialversicherungsrechtliche Bestimmungen
  • Sicherheitsrecht, insbesondere Verkehrssicherungspflichten und Sicherheitsbestimmungen der Verbände, Stadionverbote

Weitere Informationen finden Sie auf: www.kooperationsportrecht.de

Letzte Blogartikel zum Thema

Nichtigkeit und Unwirksamkeit von Vereinsbeschlüssen

Beschlüsse der Mitgliederversammlung von Vereinen sind entweder wirksam oder unwirksam. Gleiches gilt für Beschlüsse anderer Vereinsorgane, etwa des Vorstandes. Rechtstechnisch bedarf es mithin nicht der Anfechtung, wie es das Gesellschaftsrecht etwa bei der GmbH oder der AG kennt. Gleichwohl unterscheidet das Vereinsrecht, insoweit ähnlich dem Recht der GmbH und der Aktiengesellschaft – zwischen gravierenden und weniger gravierenden Mängeln des jeweiligen Beschlusses: Während ein Beschluss, der an einem besonders schweren und offensichtlichen Mangel leidet, von vornherein nichtig ist, muss ein Beschluss mit weniger schwerwiegenden (Verfahrens-) Fehlern, die in erster Linie dem Schutz der Mitglieder oder eines einzelnen Mitgliedes dienen, von den oder dem Betroffenen gerügt werden.
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Vereinbarkeit von Ämtern in Verein und Aktiengesellschaft

Eingetragene Vereine gründen vielfach für ihre wirtschaftliche Tätigkeit eine eigene Gesellschaft, um auf diese Weise einerseits professionelle Strukturen für unternehmerische Aktivitäten zu schaffen und andererseits die damit verbundenen wirtschaftlichen Risiken vom Verein fernzuhalten. Namentlich im professionellen Sport gliedern Vereine die Profiabteilungen, die am Spielbetrieb der ersten oder zweiten Bundesligen teilnehmen, häufig in Spielbetriebsgesellschaften aus. Der Verein ist dann regelmäßig alleiniger oder mehrheitlicher Gesellschafter oder Aktionär der gegründeten GmbH oder AG. In manchen Fällen ist die Eigenschaft als Mehrheitseigner vorgeschrieben, etwa nach der bekannten „50 + 1-Regelung“ im deutschen Profifußball.
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Corona und Verein – Entschädigungsansprüche von Sportorganisationen

Die Verordnung der Landesregierung Baden-Württemberg über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO vom 17. März 2020 in der Fassung vom 28. März 2020) verbietet in § 3 Abs. 2 Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen von jeweils mehr als fünf Personen. Gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 5 CoronaVO hat die Landesregierung alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten geschlossen.
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Weitere Informationen hierzu in unserem Blog