Veröffentlicht am 27.05.2017 von Dr. Marius Breucker
Stuttgart, 27. Mai 2017. Im Interview mit Jens Ottmann vom Südwestrundfunk (SWR) für „Sport im Dritten“ äußerte sich Rechtsanwalt Dr. Marius Breucker zur Notwendigkeit der Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung im modernen Profi-Fußball und zu den rechtlichen Konsequenzen für die Vereinsmitglieder:
Weiterlesen...Veröffentlicht am 22.11.2016 von Dr. Marius Breucker
Mit Urteil vom 18.11.2016 (Az. 11 LC 148/15) entschied das Oberverwaltungsgericht Niedersachsen, dass die Arbeitsdatei Szenekundiger Beamter („SKB-Datei“) grundsätzlich personenbezogene Daten über Fußballfans speichern darf. Dies gilt im Hinblick auf datenschutzrechtliche Anforderungen, wenn und soweit die Einträge für die Erfüllung der Aufgaben der Polizei zur Gefahrenabwehr und zur Verhütung von Straftaten erforderlich sind, so das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg.
Weiterlesen...Veröffentlicht am 19.09.2016 von Dr. Marius Breucker
Mit Beschluss vom 15.09.2016 (Az. 1 BvQ 38/16) lehnte das Bundesverfassungsgericht den Antrag von fünf russischen Sportlern ab, kurzfristig zu den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro zugelassen zu werden. Die Sportler hatten den Eilantrag gestellt, nachdem das Internationale Paralympische Komitee (IPC) mit Sitz in Bonn das Russische Paralympische Komitee suspendiert hatte. Die Suspendierung hatte zur Folge, dass russische Sportler nicht an den Paralympischen Sommerspielen 2016 teilnehmen konnten. Anlass der Suspendierung waren die Enthüllungen über Dopingpraktiken im russischen Sport.
Weiterlesen...Veröffentlicht am 31.07.2016 von Dr. Marius Breucker
Nach der Entscheidung des Exekutiv-Komitees des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am 24.07.2016 über die Teilnahme russischer Sportler an den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio sind die Weltfachverbände gefordert: Sie können – nach dem Vorbild des Weltleichtathletikverbandes IAAF – Kriterien erlassen, unter denen russische Athleten trotz der festgestellten Mängel im nationalen Anti-Doping-System an Olympia teilnehmen dürfen.
Weiterlesen...Veröffentlicht am 03.07.2016 von Dr. Marius Breucker
Der Europäische Leichtathletik-Verband (EAA) beschloss am 14.06.2016, eine Kommission zur Neuordnung der Leichtathletik-Rekorde einzusetzen. Die Kommission solle nach Wegen suchen, die in der Vergangenheit unter Dopingeinfluss erzielten Rekorde zu streichen. „Es ist nie zu spät, Fehler der Vergangenheit zu korrigieren und dafür zu sorgen, dass saubere Athleten rechtmäßig belohnt werden“, erklärte der EAA-Präsident Svein Arne Hansen auf dem Nachrichtendienst Twitter.
Weiterlesen...Veröffentlicht am 06.06.2016 von Dr. Marius Breucker
Mit Urteil vom 07.06.2016 (KZR 6/15) wies der Bundesgerichtshof die Schadensersatzklage der Eisschnellläuferin Claudia Pechstein gegen die International Skating Union (ISU) als unzulässig ab. Einer zivilrechtlichen Klage der Athletin stehe die Einrede der Schiedsgerichtsbarkeit entgegen. Die zugrundeliegende Schiedsvereinbarung zwischen Claudia Pechstein und der ISU im Vorfeld der Eisschnelllauf-Weltmeisterschaft im norwegischen Hamar im Februar 2009 sei wirksam.
Weiterlesen...Veröffentlicht am 02.06.2016 von Dr. Marius Breucker
Am 7. Juni 2016 verkündet der Bundesgerichtshof eine Entscheidung im Revisionsverfahren Claudia Pechsteins gegen den Internationalen Eisschnelllaufverband ISU. Das Oberlandesgericht München hatte im Zwischenurteil vom 15.01.2015 entschieden, dass die Klage der Eisschnellläuferin zulässig sei. Zugleich hatte der Kartellrechtssenat des OLG die Revision zum Bundesgerichtshof zugelassen.
Weiterlesen...Veröffentlicht am 20.05.2016 von Dr. Marius Breucker
Mit Schiedsspruch vom 9. Mai 2016 entschied der Court of Arbitration for Sport (CAS) in Lausanne abschließend über die „Causa Platini“. Der CAS reduzierte die zuletzt von der FIFA-Berufungskommission mit Urteil vom 24. Februar 2016 verhängte sechsjährige Sperre auf vier Jahre.
Weiterlesen...Veröffentlicht am 08.03.2016 von Dr. Marius Breucker
Am 08.03.2016 verhandelte der Bundesgerichtshof die Schadensersatzklage der Eisschnellläuferin Claudia Pechstein gegen den Eisschnelllaufweltverband ISU. Der zur Anhörung geladene Vertreter des Bundeskartellamtes führte aus, dass die ISU als alleiniger Veranstalter und Anbieter von Eisschnelllaufweltmeisterschaften eine Monopolstellung innehabe.
Weiterlesen...Veröffentlicht am 20.12.2015 von Dr. Marius Breucker
Stuttgart, 21.12.2015 Vor der erwarteten Entscheidung der FIFA-Ethikkommission im Hauptsacheverfahren wegen Verstoßes gegen das FIFA-Ethikreglement äußerten sich Michel Platini und Joseph Blatter über ihre Anwälte zuversichtlich, die zuständigen Verbandsrichter von ihrer Version überzeugen zu können. Demnach sei die umstrittene Zahlung in Höhe von zwei Millionen Schweizer Franken im Jahr 2011 eine berechtigte Vergütung für Beratertätigkeiten Michel Platinis für die FIFA im Zeitraum 1998 – 2001.
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